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Trigger sind Bedingungen, die während der Laufzeit einer Messung überwacht werden. Diese Bedingungen beziehen sich auf die gerade erfassten Messwerte, bei der Einzelwertverarbeitung erfolgt diese Überwachung innerhalb einer vorgegebenen Reaktionszeit abhängig von der Abtastrate.

Bis zu 10.000 x schneller als Softwaretrigger auf dem PC
Werden Triggerbedingungen durch Messprogramme auf dem PC-System realisiert, so liegen die Reaktionszeiten auf einen eingetretenen Trigger deutlich jenseits des Millisekundenbereiches, da der Messwert erst erfasst, zum PC-System übertragen, verarbeitet, die Steuerungskommandos zurück zur Messhardware gesendet und dort ausgegeben werden müssen. Wird jedoch dieser Trigger auf dem Signalprozessor ausgeführt, so wird direkt nach dem Erfassen des Messwertes dieser verarbeitet, bevor er an den PC übertragen wird. Es können die Reaktionen direkt auf der Messkarte angestartet werden, ohne daß der PC seperat steuern muss. Die Reaktionszeiten liegen im Nanosekundenbereich, ohne daß das PC-System mit zusätzlicher Steuerung belastet wird.

Flexible Kombinationen möglich
Durch den Einsatz von Triggern während einer Messung ist es möglich, auf Ereignisse während einer Messung kurzfristig zu reagieren. Die Grenz- oder Schwellwerte, die überwacht werden sollen, werden vor Messbeginn festgelegt und können während der eigentlichen Messung dynamisch geändert werden. Pro Kanal können mehrere Triggerbedingungen ausgewählt werden, die auch untereinander durch Boolsche Logik verknüpfbar sind.

Steuerung externer Ereignisse
Ein aufgetretenes Triggerereignis kann eine Messung starten oder stoppen, es können digitale Ausgänge konfiguriert werden oder eine analoge Ausgabe wird gesteuert. Wahlweise können diese Triggerbedingungen sich auch gegenseitig aktivieren oder deaktivieren, so dass ein ganzes Netzwerk von dynamischen Triggern abhängig von dem Verlauf der Messung verfügbar wird. Die Triggerbedingungen können retriggerbar definiert werden, sich also nach einer erfüllten Bedingung wahlweise deaktivieren oder erneut freischalten, um dieselbe oder eine geänderte Überwachung durchzuführen.

Vielseitige Triggerarten
Als Triggerbedingungen stehen Grenz- oder Schwellwertüberwachungen auf Flanken, Grenzwerte oder Fensterbedingungen zur Verfügung, die Messwerte können mit den vorangegangenen Werten verrechnet werden und abhängig von der Steigung der resultierenden Kurve agiert werden (Gradientensteigung), dieses auch innerhalb von Schwellwert- und Fensterbedingungen.

Einfache Automatisierbarkeit
Durch die einstellbaren Aktionen, die bei einem erfüllten Ereignis automatisch ausgeführt werden, lassen sich Regelungen oder Überwachungen innerhalb einer garantierten Reaktionszeit realisieren. So ist beispielsweise eine Prüfstandsüberwachung mit Notabschaltung über die digitalen Ausgänge denkbar, die bei Überschreiten einer der überwachten Messgrößen den Prüfstand schnell und sicher herunterfährt, ohne dass ein äußerer Eingriff notwendig ist. Eine Speicherung des ausgelösten Triggerereignisses mit dem letzten Wert ist dabei problemlos möglich, so dass die Ursache der Notabschaltung nicht verloren geht.

Einfachste Bedienung
Die Einstellungen der Triggerparameter erfolgen je nach verwendetem Messprogramm einfach über die Oberflächen der Karteneinstellungen. Die vordefinierten Masken sorgen für eine benutzerfreundliche und einfache Bedienung, so daß auch komplexe Bedingungen einfach konfiguriert werden können. Hier finden Sie Beispiele für Triggerkonfigurationen im DIAdem, DasyLab und LabView.





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